Fördermaßnahmen für Gefährdete
1. Schaffung von Problembewusstsein und Sensibilisierung der Kollegien
Bevor an einer Schule gezielte und effiziente Fördermaßnahmen ergriffen werden, ist es erforderlich, bei den Lehrkräften und im schulischen Umfeld ein Problembewusstsein hierfür zu schaffen und sie für die Notwendigkeit von Lösungsmöglichkeiten zu sensibilisieren. An zahlreichen Schulen wird daher der Förderbedarf in Fachsitzungen und Klassenkonferenzen thematisiert, Fördermaßnahmen werden abgesprochen und koordiniert. Seminarschulen haben die Möglichkeit, das Förderbewusstsein bereits in der Seminarausbildung zu verankern, vgl.
Ein gelungenes Beispiel für die Sensibilisierung älterer Schüler für die Problematik ist ein Unterrichtsprojekt des Ethik-Unterrichts der 11. Klasse am Gymnasium Dingolfing (Ndb):
2. Förderbedarf
Zur gezielten Anwendung geeigneter Maßnahmen bedarf es vorbereitender Schritte:
a) Ermittlung des Förderbedarfs
a) Ermittlung des Förderbedarfs
b) Beratung von Schülern und Eltern
c) Information über Förderbedarf
Mitteilung des Förderbedarfs an die Eltern zur Abhilfe der gegenwärtigen Leistungsschwächen (Gymnasium Eckental):
3. Fördermöglichkeiten (organisatorisch)
a) Tutoren
b) Mentoren
4. Fördermaßnahmen (inhaltlich)
An vielen Schulen wird für die Schüler/innen des Schnittstellenjahrgangs nach den Oster- bzw. Pfingstferien Förderunterricht erteilt, soweit bei Lehrkräften Kapazitäten frei sind. Der Unterricht erfolgt in Klein(st)gruppen und nach Fächern differenziert.
Ansonsten gibt es (exemplarisch) die folgenden Projekte: