"WIR MÜSSEN NEUE WEGE DENKEN."
Am 24. Februar 2005 informierte sich Staatsminister Erwin Huber am Hans-Leinberger-Gymnasium Landshut, dem größten Gymnasium Niederbayerns, über die ersten Erfahrungen mit dem achtjährigen Gymnasium.
Die Einführung des G8 hat nichts mit Sparmaßnahmen zu tun, so der Minister, sondern ist Teil einer Gesamtstrategie der bayerischen Staatsregierung, die Schüler eher zu Abschlüssen kommen lassen möchte, um Wettbewerbsnachteile zu kompensieren.
Der damit verbundene Zeitplan ist ehrgeizig: im Juli 2011 werden in Bayern zwei Abiturjahrgänge einen ungeheueren Zulauf bei den Hochschulen auslösen. Bayern wird 2011 das erste Flächenland sein, in dem bereits nach acht Jahren das Abitur abgelegt werden kann. Das bedeutet für unsere Schüler einen klaren Startvorteil gegenüber allen anderen Schülern, da die restlichen Bundesländer erst nachziehen werden.
Für den Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Niederbayern, OStD Klaus Drauschke, ist der Start des achtjährigen Gymnasiums gut gelungen. Allerdings ist die Liste der neuen Herausforderungen für Schüler, Eltern und Lehrer lang und reicht von der Zunahme des Nachmittagsunterrichts, Mittagsbetreuung, neuen Unterrichtsformen und kumulativem Lernen, interner und externer Evaluation bis hin zur Teamarbeit der Lehrkräfte.
"Ganz sicher ist es nicht möglich, das Alte zu erhalten und das Neue dazuzupacken."
Anhand dieser Schautafel verdeutlichten die anwesenden Vertreter der Schulgremien SMV, Elternbeirat und Personalrat ihre Befürchtungen, Sorgen und Nöte.
Staatsminister Erwin Huber zeigte sich aufgeschlossen und wies in seinem Schlusswort auf den hohen Stellenwert hin, den Bildung für die bayerische Landespolitik besitzt.
"Es ist unser Bestreben in Pisa ganz nach vorne zu kommen."
Dieses ehrgeizige Ziel kann keiner allein erreichen, sondern wird die Gemeinschaftsarbeit aller Beteiligten sein.
kurze Unterhaltung im gk Biologie
Informationen zur Mensa
Vorstellung im Lehrerzimmer
Gespräch mit Schülern
W. Kohl
MB-Mitarbeiter